FAQs

Aquabion

AQUABION® Frequently asked questions (FAQ)

Was bewirkt AQUABION®?

Der AQUABION® vermindert und verhindert Korrosion und Verkalkungen in Rohrleitungssystemen. Er wird in der Industrie sowie im Wohnbau bereits seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

Wie funktioniert AQUABION®?

Der AQUABION® nutzt das galvanische Verfahrensprinzip, ohne Strom, Salz, Chemikalien oder Magnete. Dieses Prinzip funktioniert mithilfe einer Zinkopferanode, welche in den Wasserkreislauf eingebracht wird. Durch die unedlere Zinkanode und das mit dem Wasserrohr verbundene edlere Gehäuse aus höherwertigen Legierungen wird ein galvanisches Element erzeugt und somit werden Zn2+-Ionen an das Wasser abgegeben. In diesem Fall können also die Zink-Ionen als Impfkristalle dienen und die Bildung von mikroskopischen CaCO3-Kristallen fördern, an deren Oberfläche gelöste Carbonate auskristallisieren. Dieser Effekt wird durch vorgeschaltete Verwirbelungskörper verstärkt. Außerdem bewirkt diese Verwirbelung eine Selbstreinigung der Anode.

Wie reagiert AQUABION® gegenüber Korrosion?

Mit dem Einbau des AQUABION® wird eine Zinkopferanode in das Rohrleitungssystem eingebracht. Da Zink ein weniger edles Metall als Eisen oder Kupfer ist, wird statt der Rohrwandung zunächst die Zinkanode oxidiert (korrodiert). Die Zinkanode wird zugunsten der Rohrleitung geopfert. Man spricht von einer Zinkopferanode. Im Bereich der dünnen laminaren Grenzschicht an der Rohrinnenseite bleibt eine passivierende Schutzschicht zurück, die die Korrosion der Rohre nachhaltig verhindert. Der Effekt ist bekannt und wissenschaftlich belegt. In der Industrie wird der Effekt für den Schutz von Schiffsrümpfen und in Heizkesseln genutzt.

Wie schützt AQUABION® gegen Rohrverkalkung?

Durch die Zinkanode im AQUABION® wird ein galvanisches Element erzeugt. Durch elektrochemische und physikalische Wechselwirkungen der Härtebildner mit der Zinkanode und den Turbulenzkörpern kommt es zur Fällung mikroskopisch nachweisbarer Kristallisationskeime. Die Oberfläche dieser Partikel bindet das verbleibende gelöste Kalziumkarbonat und inaktiviert es damit. Es kommt zu einer natürlichen Härtestabilisierung innerhalb des behandelten Wassers. Durch Wechselwirkungen zwischen den Partikeln (Agglomeration), den bestehenden Inkrustationen an der Rohrinnenwand und dem Strömungsfeld des Wassers, kommt es zu einem kontinuierlichen Abtrag bereits bestehender Verkalkungen. Die Bildung neuer Kalkablagerung wird verhindert.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Zinkopferanode ?

Prinzipiell hängt die Lebensdauer einer Zinkopferanode von der Korrosivität des Wassers ab. Bei den generellen pH-Werten des Trinkwassers wird ein Austausch nach 5 - 7 Jahren empfohlen.

Reduziert AQUABION® den Kalkgehalt ?

Nein, der Kalkgehalt wird nicht reduziert. Kalziumkarbonat wird nur in eine andere chemische Bindungsform überführt. Statt in der gelösten Form liegt das Kalzium in Form von Kalziumkarbonatkristallen vor. Eine Wasserenthärtung findet nicht statt.

Wie groß sind die entstehenden Kalkpartikel und können sie Siebeinrichtungen blockieren?

Die entstehenden Kristalle werden nur wenige tausendstel Millimeter groß und werden aus Leitungen und Sieben leicht ausgewaschen bzw. fließen mit dem Wasser ab.

Wie reagiert AQUABION® bei schon inkrustierten Rohren?

Durch den induzierten Kristallisationseffekt verringert sich der Anteil gelöster Karbonate im Wasser. Dies führt in Kombination mit entsprechendem Wasserdurchfluss zur Lösung bereits bestehender lnkrustierungen.

Wie reagiert AQUABION® in Kupfer- oder Kunststoffleitungen?

Der AQUABION® kann in Kupfer- sowie auch in Kunststoffleitungen eingesetzt werden. Der Kalk- und Korrosionsschutz durch die Zinkopferanode erfolgt durch die Bildung von nicht-anhaftenden Aragoniten, welche mit dem Wasser abfließen. Dieser Vorgang erfolgt innerhalb des AQUABION® und ist vom Material der Rohrwände unabhängig. In Kunststoffleitungen gilt darauf zu achten, dass die Vor- und Nachlaufstrecken 1x Gerätekörperlänge – aus metallischem Material – Eisen, Kupfer oder Edelstahl bestehen um die elektrischen Spannungen durch den Potentialausgleich zu neutralisieren.

Wie arbeitet AQUABION® im Heizungskreislauf?

In zirkulierenden Heizkreislauf-Systemen sollte der AQUABION® installiert werden, um die Ausfällung von Kalk im Rohrinneren aufgrund von Temperaturunterschieden zu vermeiden. Der schützende Effekt für Rohre und Geräte wie bspw. Wärmetauscher, usw. durch die Kristallbildung bleibt somit erhalten.

Wie reagiert AQUABION® auf externe Geräte (Wasserkocher, Waschmaschine, Wasserkessel)?

Die gebildeten Kalkpartikel weisen eine geringere Haftneigung auf. Die Partikel können einfach von Oberflächen abgespült werden.

Ist das gelöste Zink schädlich?

Nein. Zink ist ein essentielles Spurenelement der menschlichen Ernährung. Die Zinkfreisetzung an der Opferanode ist so gering, dass sie keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung hervorrufen kann. Die Menge reicht lediglich aus, um die gewünschten, beschriebenen Effekte gegen Kalkablagerungen und Korrosion zu erzielen.

Wie kann ich mit dem AQUABION® Energie sparen?

Mit dem AQUABION®. Weniger Kalkablagerungen auf Heizelementen bedeutet weniger Energie zum Aufheizen des Wassers. Dadurch können Heiz- und Betriebskosten stark reduziert werden.

Wie kann ich Wasser sparen?

Mit dem AQUABION®. Die Aufheizzeit des Wassers zum Duschen, Baden, Spülen und Waschen wird verkürzt je weniger Kalkablagerungen sich auf Heizelementen befinden.

Welche Schäden können an Trinkwasserrohren entstehen?

Wasser ist eine Flüssigkeit und greift daher von Natur aus metallische Oberflächen an. Ist das Wasser weich, ist es aggressiv. Es kommt vermehrt zu Lochfraß und Flächenkorrosion (Rohrkrebs). Dadurch entstehen Rohrbrüche. Ist das Wasser hart, also sehr kalkhaltig, kommt es zum Rohrverschluss (Rohrinfarkt). Der AQUABION® verändert die Wasserzusammensetzung nicht, sondern bewirkt eine Veränderung der Kristallstruktur, wodurch Rohrleitungen von Kalkablagerungen und Korrosion geschützt werden.

Wie kann ich die Wirkung des AQUABION® feststellen und testen?

Neue Kalkflecken im Bad lassen sich leichter entfernen. Duschköpfe und Perlatoren setzen sich weit weniger mit neuen Kalkablagerungen zu bzw. verstopfen nicht mehr komplett. Wasserkocher müssen nicht mehr mit Säure von Kalkablagerungen befreit werden. Schon nach wenigen Tagen oder Wochen kann der Kalk leichter ausgebürstet werden.

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