Wirkprinzip

Die Funktionsweise des Aquabion® basiert auf dem galvanischen Wirkprinzip in Verbindung mit einer Zinkopferanode. Durch die Ausbildung eines galvanischen Elementes werden Zinkionen im Aquabion freigesetzt, die mit gelöstem Kohlendioxid im Umlaufwasser sogenannte Impfkristalle bilden (s. Gleichung 1). Kalk lagert sich an diesen an (s. Gleichung 2) und wird direkt mit dem Wasserfluss abtransportiert, wodurch Kalkablagerungen vermieden werden. Dabei werden Kalzite, welche verantwortlich für Kalkrückstände in Rohrleitungen sind, in anhaftungsneutrale, nadelförmige Aragonite umgewandelt. Zusätzlich werden durch Agglomeration und die nadelförmige Struktur der Aragonite bereits bestehende Verkalkungen abgetragen und es wird eine passivierende Schutzschicht an der Rohrinnenseite ausgebildet, welche die Korrosion nachhaltig verhindert.

Gleichung 1 - Bildung von Impfkristallen 1):
1): Zn2+ + CO
32- = ZnCO3

Gleichung 2 - Anlagerung von Kalk (CaCO3) an Impfkristalle1), Bildung von Aragonite
CaCO3 (s) = Ca2+ (aq) + CO32- (aq)

Wirkprinzip neu
1) … Quelle: M. Simonic, Univ. Marburg, „Der Einfluss eines elektrogalvanischen Systems auf die
Ausfällung von Kalk“

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